Schleswig-Holstein möchte langfristig fast komplett auf Open Source umstellen

Der Schleswig-Holsteinische Landtag strebt eine hat eine möglichst vollständige Ablöse aller Close-Source-Software in der Verwaltung an und hat dazu einen Antrag auf die Nutzung von Open-Source-Sofware an die Landesregierung gestellt.

Zitat: „Neben dem Einsatz kommerzieller Software muss hierbei Open-Source-Software eine besondere Rolle spielen. Dies ist notwendig, um die wirtschaftliche und politische Abhängigkeit von einzelnen Herstellern und Lizenzmodellen zu verhindern.“

Dies spiegelt auch die aktuelle Bestrebung aus dem Jamaika-Koalitionsvertrag wieder.

Eine zeitnahe und überstürzte Umsetzung ist zum Glück nicht geplant. In dem Papier heisst es weiter:

„Das zentrale IT-Management wird gebeten, bis zum ersten Quartal 2020 zu berichten, wie und in welchem Zeitfenster das Ziel der vollständigen Ablösung von Closed-Source- durch Open-Source-Software zu erreichen ist.“

Wie eine Anfrage des Innenministeriums Anfang 2018, ergab zahlten die Bundesbehörden 2017 rund 74 Millionen Euro an Lizenzkosten an Microsoft. Ein weiterer Erfolg ist die Entscheidung, zukünftig Cloud-Dateidienste über NextCloud zu realisieren.

Unsere Partner Univention und Kopano bieten hier eine günstige und offenere Alternative zu proprietären Softwareprodukten.